Space WeatherTracker
Switch to Day Mode

Geomagnetische Stürme

Ein geomagnetischer Sturm ist eine anhaltende Störung der Erdmagnetosphäre durch besonders effizienten Energieübertrag aus dem Sonnenwind. Stürme verwandeln ein ruhiges Polarlicht über der Arktis in ein Schauspiel, das bis in mittlere Breiten sichtbar ist.

Aktuelle Bedingungen in Echtzeit

Planetarer Kp-IndexLive-Daten werden geladen…

Quelle: NOAA SWPC

Die G-Skala

Die NOAA stuft Stürme von G1 (gering, Kp 5) bis G5 (extrem, Kp 9) ein. G1- und G2-Ereignisse treten mehrmals pro Jahr auf. G4- und G5-Stürme sind selten, häufen sich um das Sonnenmaximum und bringen Polarlichter in ungewöhnliche Breiten.

Wirkungen jenseits des Polarlichts

Starke Stürme induzieren Ströme in langen Leitern und können Transformatoren und Pipelines belasten. Sie erhöhen zudem den Luftwiderstand von Satelliten, verschlechtern die GPS-Genauigkeit und stören die Kurzwellenausbreitung – deshalb wird Weltraumwetter operativ überwacht, nicht nur der Optik wegen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein geomagnetischer Sturm?
Meist 12 bis 48 Stunden, wobei die aktivste Phase oft nur ein Fenster von wenigen Stunden umfasst.
Wodurch entsteht ein geomagnetischer Sturm?
Meist durch einen koronalen Massenauswurf, der die Erde trifft, oder durch einen schnellen Sonnenwindstrom aus einem koronalen Loch, das in eine erdzugewandte Position rotiert.